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Stimmen unserer Ehemaligen

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Dr. Gerhard Pfandl
Direktor des BRI a. D., Generalkonferenz der STA (Washington, D.C.)

Von 1962-64 war ich Maturaschüler, und zwischen 1977 und 1989 Heimleiter, Lehrer und Prediger in Bogenhofen sowie Erziehungssekretär der Österreichischen Union. Die schönsten Erinnerungen an Bogenhofen sind die Unterrichtsstunden mit meinen Schülern. Viele von ihnen arbeiten heute in leitenden Positionen unserer Gemeinde. So z. B. drei der Theologielehrer am Seminar Schloss Bogenhofen: Heinz Schaidinger, Martin Pröbstle, Johannes Kovar. Martin Klingbeil unterrichtet an der Southern Adventist University, Mathilde Frei lehrt am Walla Walla College, und Gerald Klingbeil ist einer der Redakteure des Adventist Review und Adventist World an der Generalkonferenz unserer Kirche.

Ich selbst war vor meiner Pensionierung noch für sieben Jahre Feldsekretär der Südpazifischen Division in Australien und arbeitete danach 14 Jahre am Biblical Research Institute der Generalkonferenz, wo ich heute noch als freiwilliger Mitarbeiter tätig bin.

In meiner Zeit am Forschungsinstitut der GK habe ich an vielen Bibelkonferenzen auf der ganzen Welt teilgenommen, an mehr als ein Duzenden Schulen im ganzen Weltfeld unterrichtet, viele Artikel geschrieben, and einige Bücher veröffentlicht. Derzeit bereite ich ein Lehrbuch zum Buche Daniel vor, editiere eine englische Studienbibel, arbeite an drei Kapitel für drei verschiedene Bücher und beantworte Fragen für das Forschungsinstitut, Hope Channel und Doug Batchelors Bibelfernkurs.

Meine Zeit in Bogenhofen gehört zu den schönsten Erinnerungen meines Lebens. Dass diese Schule auch heute noch viele Führungskräfte unserer Weltkirche ausbildet, erfüllt mich mit großer Freude.

Markus Kutzschbach

Associate Director des White Estates, Präsident von Adventist Heritage Ministries, Generalkonferenz der STA

Meine Faszination für Adventgeschichte wurde in Bogenhofen entfesselt. Ich finde es faszinierend, wie Gott immer wieder für sein Volk und seinen Erlösungsplan in die Geschichte eingegriffen hat. Besonders gerne erinnere mich an den Adventgeschichts- und Archäologieunterricht zurück, sowie das gemeinsame Lernen mit Studienkollegen.

Ich würde mich jederzeit wieder für ein Studium in Bogenhofen entscheiden. Die Schule hat mein Glaubensleben stark geprägt. Das Fundament, das man dort bekommt, ist sehr gut.

Dr. Oliver Glanz

Professor für Altes Testament, Andrews University

Bogenhofen war für mich ein wichtiger, prägender und entscheidender Ort. Es gibt natürlich mehrere solcher Orte in meinem Leben – und keinen von ihnen wollte ich missen. Aber Bogenhofen war einer der ganz besonderen. Warum? Eigentlich wollte ich mich in Bogenhofen mit einem einjährigen Bibeljahr für mein universitäres Studium in Deutschland (Lehramt Geschichte, Philosophie, Literatur für Gymnasium) geistlich vorbereiten.

Aus dieser „Vorbereitung“ ist dann ein BTh geworden. Lehrer, die ihren Lehrdienst nicht nur als Beruf, sondern mit viel Herzblut und als Berufung auslebten, haben zu dieser „Verlängerung“ geführt. Neben der Leidenschaft hat die Lehrerschaft auch mit einzigartigen Persönlichkeiten bestochen. Jeder einzelne Lehrer hatte ein Profil, nicht nur theologisch, sondern auch biographisch und durch die gegebene Persönlichkeitsstruktur.

Neben den Dozenten ist es auch die Umgebung mit der Nähe zu den Alpen, die Bogenhofen zu einem besonderen Ort macht. Abgeschieden, und doch kurze Distanzen nach Salzburg, München und Wien, lassen Bogenhofen zentral gelegen sein. Die Möglichkeiten am Inn-Ufer laufen zu können, Sabbatspaziergänge in der Natur zu machen, Eishockey zu spielen, zu schwimmen, Beachvolleyball spielen zu können, sind in der Retrospektive entscheidende Faktoren gewesen, Bogenhofen atmosphärisch angenehmen sein zu lassen.

Ein dritter prägender Faktor war des Weiteren die soziale Dynamik. Bogenhofen hatte etwas luftig-leicht Familiäres. Es gab flache Hierarchien. Die Distanz zur „übergeordneten“ Lehrkraft und zum „untergeordneten“ „Gymmis“ (Gymnasiasten) waren sehr gering, Brüderlichkeit und gegenseitiger Respekt überlagerten alle Beziehungen. Der Umgang miteinander war immer persönlich und menschlich, nahbar. Diese Nähe des anderen wurde aber nicht als erdrückend, sondern als luftig-leicht erlebt. Das lag wohl daran, dass die prägenden Personen sich in der Regel selbst nicht zu ernst nahmen. Das hat den wichtigen Raum für Witz, Humor, Streiche, und Selbstironie unter allen Bogianern erzeugt. Das ist nicht nur am Bogiabend, im Saftladen, während Gebetswochen, etc. sichtbar geworden, sondern auch im Klassenraum und beim Arbeitsnachmittag.

Bogenhofen ist für mich auch und vor allem zu einer prägenden Schule geworden, weil es wichtige Mitstudenten gab, die mich geformt haben. Bogenhofen scheint besondere Studenten anzuziehen, die diesen Ort erst zu dem machen, was er ist. Mit einigen Studenten habe ich Freundschaften fürs Leben schließen können, die bis heute nicht nur auf sozialer Ebene, sondern auch auf theologisch-philosophischer bereichern.

Ich würde mich ohne jeden Zweifel wieder für Bogenhofen entscheiden. Ich habe mich inzwischen in mancher theologischen und philosophischen Position weiterentwickelt, auch durch mein Weiterstudium an der Uni Erlangen, Amsterdam, und Leiden. Dies in solch positiver und missionsorientierter Weise zu erleben, ist nur wegen der Prägung durch Bogenhofen möglich geworden.

Inzwischen durfte ich an zahlreichen Projekten innerhalb und außerhalb unserer Kirche mitarbeiten. Ich war im Organisationsteam der Net-Evangelisation „Einfach.Glauben“. Ich bin Autor der Jeremia- und Klagelieder-Kommentare des neuen International Seventh-Day Adventist Bible Commentary. Ich durfte den Bible-Online-Learner mitentwickeln, der das Lernen und Lehren biblischer Sprachen auf STA und nicht-STA Universitäten entscheidend verbessert.

Ich leite momentan ein internationales Forschungsprojekt mit prestigeträchtigen Universitäten (Amsterdam, Sydney) in der wir die gesamte Qumrankollektion von Abegg linguistisch analysieren. Außerdem arbeite ich gerade an der Integration von Methoden der digitalen Humanwissenschaften in die exegetische Forschung (text-grammatische Analyse von hebräischen Texten, Valenceforschung mit Python).

Dr. Denis Kaiser

Assistenzprofessor für Kirchengeschichte, Andrews University (USA)

Durch das Studium, das geistliche Leben, das Miteinander und die Arbeit in Bogenhofen wurde der Wunsch in mir gestärkt, für Gott und die Gemeinde zu arbeiten. Mein Glaube, mein Verständnis und Verhalten sind in dieser Zeit ausgewogener geworden.

Die Studienreisen waren immer sehr bereichernd. Bei diesen Reisen lernt man sowohl seine Studienkollegen als auch die Lehrer besser kennen, in einem anderen Kontext als nur dem Klassenraum. Das war sehr wertvoll und ermutigend für mein eigenes Studium und meinen Wunsch, für Gott zu arbeiten.

Ich würde auf jeden Fall wieder in Bogenhofen studieren. Während des Bachelorstudiums wurden biblische, theologische und methodologische Grundlagen gelegt, die meinen Glauben an Gott und die Bibel gestärkt haben. Ferner hat mir das Studium in Bogi dabei geholfen, differenzierter zu denken. Bei meinem Weiterstudium konnte ich tiefer in manche Bereiche hineingehen und entdecken, wie komplex viele Dinge sind. Ohne so eine solide Grundlage steht man in der Gefahr, entweder engstirnig oder überkritisch zu werden. Das Erforschen von komplexen Themen kann einem jedoch Demut und Vertrauen auf Gott lehren. Durch die solide Ausbildung in Bogenhofen habe ich gelernt, nicht nur mit einfachen Antworten zufrieden zu sein, sondern immer tiefer zu gehen.

Schon während meiner Zeit in Bogenhofen konnte ich an ersten Projekten für unsere Kirche mitarbeiten. Inzwischen sind noch viele weitere hinzugekommen, u. a. folgende:

 

Digitalisierung von Quellen des Bogenhofener Ellen G. White Study Centers sowie des Ellen G. White Estates (geleitet von zwei Studienkollegen in Bogenhofen).
Erstellung der Biografie Ellen G. Whites in der Ellen G. White Encyclopedia.
Fertigstellung der Ellen G. White Letters & Manuscripts with Annotations, 1845-1859; Beginn der Forschungen für den zweiten Band (1860-1863).
Redaktion der Encyclopedia of Seventh-day Adventism.
Erstellung des Oxford Handbook of Seventh-day Adventism.

Eugen Hartwich

Vorsteher der Baden-Württembergischen Vereinigung

 

Während meiner Zeit in Bogenhofen prägte mich vor allem die Aussage „Erziehung und Erlösung sind eins!“. Auch wenn ich nicht mehr in Bogenhofen studiere, bin ich doch weiterhin ein Student in der Lebensschule Gottes.

Zu den schönsten Momenten in Bogenhofen zählte für mich die Gebetswoche im Frühling 2007. Dieses geistliche Ereignis durfte ich mit Margarita erleben. Damals waren wir am Anfang unserer Freundschaft. Heute sind wir fast 10 Jahre verheiratet.

Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich auf jeden Fall wieder in Bogenhofen studieren. An diesem Ort habe ich eine gute und fundierte theologische Ausbildung erhalten und Freunde fürs Leben kennengelernt. Beides ist ein Schatz für die Ewigkeit.

Helge Külls

Predigtamtssekretär der Österreichischen Union

Ich hatte in Bogenhofen das Vorrecht im Kreis bibeltreuer adventistischer Lehrer zu lernen, wie man das Wort Gottes tiefer durchdringen kann. Ferner durfte ich Bogenhofen nicht nur als Student, sondern später auch als verantwortlicher Bezirksprediger erleben. Dies waren für mich besondere Erfahrungen, die meinen Dienst bis heute positiv geprägt haben.

Mit meiner Familie adventistische Bildung zu erleben und zu genießen. Darüber hinaus war und ist es ein Privileg neue Freundschaften schließen zu können und Teil einer lebendigen Schulgemeinde zu sein.

Ich habe 12 meiner letzten 15 Jahre in Bogenhofen und Umgebung in den verschiedensten Funktionen verbracht und glaube das spricht für sich. Bogenhofen steht für Christus, Qualität, Jugend, Dynamik, Gemeinschaft und Vision!

René Pieper

Exekutivsekretär der Deutschschweizerischen Vereinigung (DSV) und Präsident des Bau-Vereins der DSV

Die Zeit in Bogenhofen hat mich in den verschiedensten Bereichen geprägt und mich auf mein weiteres Leben vorbereitet. Mein Glaube wurde gestärkt, das Studium hat mir ein gutes und festes biblisch-theologisches Fundament gelegt und die Gemeinschaft mit Studienkollegen und Gymnasiasten haben mir Freundschaften geschenkt, die z. T. bis heute andauern.

Eine sehr schöne Erfahrung ist ganz klar mit meiner Frau verknüpft, die ich in Bogenhofen kennen und lieben gelernt habe. Darüber hinaus denke ich gerne an die Gebetswochen zurück, die für mich immer wieder geistliche Höhepunkte waren und meinen Glauben gestärkt haben. Die Zeiten beim Fußball- und Beach-Volleyballspielen waren ebenfalls sehr schön und ein guter körperlicher Ausgleich zum Studium. Ich denke auch gerne an einzelne Situationen und Begebenheiten aus dem Unterricht zurück, die mich erneut schmunzeln oder nachdenklich werden lassen. Aus der Fülle an schönen Erinnerungen ist es sehr schwer die «schönsten» herauszustreichen.

Aufgrund der familiären Atmosphäre auf dem Campus und der guten biblisch-theologischen Grundlage, die ich in Bogi erhalten habe, würde ich mich auf jeden Fall erneut für ein Studium in Bogenhofen entscheiden.

Vyacheslav Demyan

Generaldirektor Hope Media Group (Ukraine)

Das Studium in Bogenhofen hat eine feste Grundlage für meine Beziehungen mit Gott gelegt. Bogenhofen hat die DNA meines Glaubens geformt, was mir hilft, die wichtigsten Entscheidungen im Leben weise zu treffen.

Das Studium in Bogenhofen war eine immense Herausforderung. Und genau das ist eine meiner besten Erinnerungen. Du kämpfst im Studium mit der Zeit, mit dem Stress, mit dir selbst. Du bist abhängig von Gott. Ich wünschte mir, das Theologiestudium in Bogenhofen noch einmal erleben zu können. Diese Schule ist meiner Erfahrung nach das beste adventistische Predigerseminar in Europa.

Nach meiner Ausbildung in Bogenhofen wurde ich von der Ukrainischen Union zum Leiter von Hope Channel Ukraine berufen. Nach geringen Anfängen hat der Hope Channel Ukraine heute mehr als 25 verschiedene Sendungen. Im Jahr 2017 unser Sender zum beliebtesten christlichen Kanal in der Ukraine gewählt. Derzeit gibt es fünf Studios und rund 140 Mitarbeiter und Freiwillige bei der Hope Media Group.

Michael Dil

Erziehungssekretär und Leiter der Theologischen Abteilung des  Zentralasiatischen Adventistischen Seminars in Kirgistan

Die vier Jahre in Bogenhofen gehören eindeutig zu den segensreichsten meines Lebens. Das Studium in Bogenhofen bietet ein solides und grundfestes Fundament, auf dem man seine geistliche und berufliche Zukunft gründlich bauen kann.

Meine Schönsten Erinnerungen sind die Gebetswochen und täglichen Andachten auf dem Campus. In Bogi habe ich verstanden, was eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus wirklich bedeutet.

Ich habe mich bewusst für Bogenhofen entschieden, weil ich dort Menschen getroffen habe, die mich durch ihre Geistlichkeit sowie ihre Liebe zu Jesus und seiner Gemeinde beeindruckt haben. Müsste ich mich erneut für ein Theologiestudium entscheiden, dann wäre Bogenhofen für mich die Priorität Nummer Eins.

Andreas Weber

Leiter des Jüngerschaftsprojekts „1Year4Jesus“ der Adventjugend in Deutschland

Die Zeit in Bogenhofen hat mir geholfen, tiefe Wurzeln im Wort Gottes zu schlagen und zu erleben, wie ich persönlich gewachsen bin, Gaben und Fähigkeiten entdeckt und ausgebildet habe. Was mich aber am positivsten geprägt hat, war das Campusleben und die damit verbundenen Aufgaben (Heimleitung, Jugendleitung, Bibelstunden etc.) wodurch ich verantwortungsvoller geworden bin und Freude am Führen von Menschen erleben konnte.

Die schönsten Erinnerungen an Bogenhofen liegen in den vielen Stunden in der Bibliothek, gemeinsam mit Freunden. Das Forschen, Studieren und Neues Entdecken. Die schönsten Erfahrungen waren aber, junge Menschen zur Taufe zu begleiten und zu sehen, wie sie ihr Leben Jesus übergeben. Auch die Wachstumsmöglichkeiten durch das Campusleben, die vielfältigen Verantwortungsbereiche sowie die zahlreichen Entfaltungsmöglichkeiten würden mich erneut Bogenhofen als theologische Ausbildungsstätte wählen lassen.

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